| Genres: | Mythen/Sagen |
| Autoren: | Schwidder Stefan |
| Schlagwörter: | Märchen, Romane |
Einführung: Natur- oder Elementargeister
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und
wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einer
Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.
Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben und sich mit lauter
Kleinigkeiten quälen, verlieren allmählich ganz den Blick für diese
Reichtümer, welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind,
bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.
(Rainer Maria Rilke)
Glück verbreitet sich in einem Haus, das einen Elfen besitzt, das
Vieh gedeiht besser als an anderen Orten und wird von keiner
Krankheit befallen, alle Unternehmungen gelingen.
(Gebrüder Grimm)
Als Elementargeister bezeichnen wir jene Naturgeister, die in den vier Elementen leben und wirken. Sie treten in der Volksdichtung als personifizierte Energien in Erscheinung. Auf geheimnisvolle Weise nähren sie Erde, Wasser, Feuer und Luft. Wir finden die Naturgeister überall dort, wo die Natur noch lebendig und kraftvoll ist. Sie beleben und beseelen diese Natur, hüten, bewahren, bewachen und schützen ihre Kräfte und Schätze.
Wir „Verstandesmenschen“ bauen durch die heutige Hektik undurchdringliche Mauern auf, die uns von der quirligen, emotionalen und l(i)ebenslustigen Welt der Naturgeister trennen. Viele von uns müssen erst wieder lernen, sich zu entspannen und genügend Muße zuzulassen, um sich für diese anderen, geistigen Welten zu öffnen.
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Die Erdgeister
Die Erdgeister werden Zwerge, Kobolde, Gnome, Erdleute, Erdvölkchen, Wichte, Erdmännchen, Hügelfeen, Höhlenelfen, Lepre- chaunes, Trolle oder Kobolde genannt.
Zwergen sagt man nach, dass sie in ihren unterirdischen Höhlen prächtige Paläste aus Edelsteinen bauen und das Reich der Steine und Mineralien beleben
– deren Heilkraft lässt sich auf ihr Wirken zurückführen.
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Unterstützung für dein Leben
Die Elementargeister der Erde unterstützen den Menschen dabei, mit beiden Beinen im Leben zu stehen.
Sie verbinden uns mit der Kraft der Erde, der Kontakt mit ihnen schenkt uns ungeheure Lebensenergien: Festigkeit, Stabilität, Vertrauen und Körperlichkeit. Der Begriff „Mutter Erde“ spiegelt die Bedeutung dieses Elements: Es schenkt und erhält Pflanzen, Tieren und Menschen das Leben, sorgt für Nahrung und Geborgenheit.
Die Erdgeister repräsentieren diese schier unerschöpfliche Kraft der Erde. Man sollte mit ihnen in Verbindung treten, wenn einen Selbstzweifel und Misstrauen gegenüber anderen plagen. Oder um wieder ein bisschen mehr „Bodenhaftung“ zu bekommen.
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Die Luftgeister
Die Geister der Luft heißen Sturmfeen, Windelfen, Sylphen oder Luftdevas.
Sie lieben vor allem hoch gelegene Orte wie die Berge und ihre Gipfel,
sie wirken in der kleinsten Sommerbrise ebenso wie im brausenden Herbstwind oder in mächtigen Orkanen.
Man bekommt sie selten zu Gesicht, denn sie sind zumeist unsichtbar, da sie sich – anders als die anderen Elementarwesen – an kein physisches Leben binden. Viele Luftgeister tragen allerdings auch Aspekte des Wasserelements in sich und offenbaren sich in unterschiedlichen Wolkenformen.
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Unterstützung für dein Leben
Die Elementargeister der Luft helfen uns, gedankliche Barrieren niederzureißen und leiten uns zu neuen Quellen der Inspiration. Sie stehen für Qualitäten wie Freiheit, Weite, Unendlichkeit und Erneuerung. Sie symbolisieren aber auch die Ebene der Gedanken- und Ideenwelt und fördern Kreativität und Inspiration.
Man sollte daher mit den Luftgeistern Kontakt aufnehmen, wenn man sich durch seine Lebensumstände beengt fühlt oder die Fähigkeit fehlt, mit den typischen Alltagsproblemen etwas leichter umzugehen.
Und natürlich, um neue Ideen zu erhalten.
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Die Wassergeister
Die Wassergeister werden Nixen,
Melusinen oder Wasserfrauen genannt, manchmal auch Flusselfen,
Seejungfrauen, Nymphen, Meerjungfrauen oder Wassermänner.